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Zu diesem Heft

Die Sächsische-Schweiz-Initiative des Sächsischen Bergsteigerbundes, noch in der DDR-Zeit im Juni 1990 gestartet, geht mittlerweile schon ins zweite Jahr ihres Bestehens.

Noch immer sind wichtige Forderungen unserer Initiative nicht erfüllt, aber an einen blitzschnellen Erfolg unserer Bemühungen war wohl auch von Anfang an nicht zu denken gewesen.

Insofern ist für uns die große Unterstützung vieler Menschen für unsere Arbeit für den Schutz und die Bewahrung der Sächsischen Schweiz ein ganz wichtiger Rückenhalt.

Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken für die große Zahl von Spenden für unsere Initiative und auch für die freundlichen Zeilen, die Meinungen und Vorschläge vieler Leser, die per Brief oder auf den Bestellkarten für dieses Heft 4 in unserem "Büro" bei Beate Franze eintrafen.

Der geplante Bau der Autobahn im Bereich Bielatal mit Grenzübergang an der Grenzplatte ist noch immer eine der größten Gefahren für die Sächsische Schweiz. Dieses Bauprojekt steht der Forderung nach dem Schutz des ganzen Gebirges und der Errichtung der Nationalpark-Region am gravierendsten gegenüber.

Auf den Stand der weiteren Schwerpunkte der Initiative wie z.B. die Tiefflüge oder die Ausweisung der NationalparkRegion mit gesetzlichen Konsequenzen zu deren erhöhtem Schutz sollen Beiträge in diesem Heft eingehen. Außerdem finden Sie einen touristischen Teil und wie schon in den vorangegangenen Heften Aktuelles zur Problematik Bergsteigen und Naturschutz.

Eines der Hauptanliegen unserer Sächsischen-Schweiz-Initiative und zugleich des Sächsischen Bergsteigerbundes soll auch weiterhin eine breite Offentlichkeitsarbeit zum Schutz und zur Erhaltung der Landschaft der Sächsischen Schweiz sein.

Wir wollen mit unserer Schriftenreihe möglichst viele Bürger, Touristen, Politiker und Behörden auf aktuelle Probleme und Gefahren für die Sächsische Schweiz hinweisen und zur Realisierung der Forderungen unserer Initiative regelmäßig berichten.

Unser Heft soll dazu beitragen, Wissen zu Planungen der Behörden, z.B. zur Autobahn, zu vermitteln, und gleichzeitig diese Planungen durchschaubar und nachvollziehbar zu machen.

Gleichzeitig wollen wir unser Informationsheft auch als Diskussionsplattform für Verbände und Initiativen, für Wissenschaftler und Fachleute, für Parteien und Politiker verstehen.

Denn nur durch eine öffentliche Diskussion von Meinungen und Lösungsvorschlägen und nicht durch undurchsichtige Absprachen hinter verschlossenen Türen können auf demokratischem Wege richtige und optimale Lösungen für die Sächsische Schweiz gefunden werden.

In diesem Sinne hoffen wir, daß sich die jetzt noch verschlossenen Türen öffnen und die Öffentlichkeit in die Entscheidungsfindung z.B. zur Autobahn einbezogen wird.

Unser nächstes Heft wird dann im Spätherbst wieder über das Geschehen im Elbsandstein berichten, bis dahin wünschen wir Ihnen in diesem Sommer schöne und erlebnisreiche Stunden in den Bergen, in der Natur und besonders natürlich in der Sächsischen Schweiz.

Peter Rölke


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