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Aktuelle Informationen

Pfaffenstein ist in guten Händen

Der Verkauf des Pfaffensteins hatte im Frühjahr in der sächsischen Presse recht hohe Wellen geschlagen. Der in Privatbesitz befindliche Tafelberg stand schon geraume Zeit zum Verkauf, nun hat die Schutzgemeinschaft "Sächsische Schweiz" den Zuschlag erhalten. Mit dem Kauf des Steins setzt die Schutzgemeinschaft Traditionen früherer Heimatschutzverbände fort.

Der Kauf wurde mit Fördermitteln des Umweltministeriums möglich, bei Auflösung der Schutzgemeinschaft fällt der Tafelberg dem Freistaat Sachsen zu.

Hoch anzuerkennen ist die Haltung des früheren Eigentümers, der den Pfaffenstein nicht meistbietend an Investoren, 10 Millonen wurden geboten, sondern für nur 2,9 Millonen an die Schutzgemeinschaft " Sächsische Schweiz" verkaufte.

Das Klettern wird natürlich an allen anerkannten Gipfeln weiterhin möglich sein, die im Kletterführer 1991 von Dietmar Heinicke verzeichnet sind.

Streckenführung für Radwegekonzept wird abgestimmt

Die in unserem Heft 3 von Andreas Knaak (Nationalparkverwaltung) beschriebenen Radwanderwege waren ein erster Diskussionsvorschlag zur Problematik Radwege in der Sächsischen Schweiz.

Daneben hat auch die Schutzgemeinschaft "Sächsische Schweiz" ein detailliertes Konzept vorgestellt. Im Verlaufe des Jahres werden die Streckenführungen abgestimmt.

Ganz sicher ist bisher lediglich der Ausbau des Elberadweges.

Studie zur Kirnitzschtalbahn

Zur Zukunft der Kimitzschtalbahn, einer der touristischen Attraktionen der Hinteren Sächsischen Schweiz, liegt derzeit eine interessante Studie vor.

Die historische Straßenbahn ist sowohl als technisches Denkmal als auch als umweltverträgliches Verkehrsmittel unbedingt zu erhalten.

In der Studie ist u.a. die Idee zu finden, die Kirnitzschtalbahn bis zum Elbufer zur Fähre zu verlängern, so daß eine schnelle Verbindung vom Bahnhof Bad Schandau gegeben ist.

Im nächsten Heft5 werden wir ausführlich über die Bahn und auch die Studie berichten.

Nationalparkwacht ständig unterwegs

Mit Mitarbeiter der Nationalparkwacht sind vom Frühjahr bis Herbst ständig in der Nationalparkregion unterwegs. Ihre Aufgabe ist die Kontrolle der Einhaltung der Nationalparkverordnung.

Dabei versteht sie sich nicht als "Naturschutzpolizei". Die Nationalparkwächter wollen aufmerksam machen, helfen, aufklärend wirken. Von ihnen können die Besucher Informationen vor Ort erhalten.

Wenn man einen Einblick in ihre Tätigkeit nehmen will, ist es möglich, sich an einer der geführten Touren zu beteiligen.

Kontakt über die Nationalpark-Infonnationsstelle Amselfallbaude, gelegen im Amselgrund zwischen Rathen und Rathewalde, Telefon: Hohnstein 226.

Neue Informationsstelle Amselfallbaude

Ab Mai 1992 steht den Besuchern der Sächsischen Schweiz eine erste Informationsstelle zur Verfügung. In der historischen Amselfallbaude wurde ein Raum eingerichtet, in dem man sich über den Nationalpark informieren kann. In knapper Form erhalten die Besucher einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Gebirges sowie über die Entstehung der Landschaft der Sächsischen Schweiz.

Für Jugendliche werden spezielle Experimentierplätze von Interesse sein, wo eigene Untersuchungen gemacht werden können. Die Jüngsten erwartet eine Naturspielecke mit einer richtigen Höhle

.

Mit Hilfe eines Computer-Informationssystems besteht die Möglichkeit zur umfassenden Information über das Gebiet der Nationalparkregion Sächsische Schweiz.

Die Amselfallbaude ist von 10- 16 Uhr geöffnet.



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