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DAV-Ausschuß Klettern und Naturschutz

Am 25. und 26. Januar 1992 fand in Oberreifenberg im Taunus das 2.Arbeitstreffen des DAV-Ausschusses Klettern und Naturschutz statt. Erstmalig war in diesem Kreis ein Mitglied der Arbeitsgruppe Naturschutz des SBB anwesend, um die Belange der sächsischen Bergsteiger zu vertreten.

Der Ausschuß wurde auf Beschluß der DAVHauptversammlung 1991 in Heilbronn ins Leben gerufen und setzt sich mit den zunehmenden Problemen in den außeralpinen Klettergebieten auseinander.

Dabei gilt es vor allem, den Bestrebungen staatlicher Stellen zu weiteren Gipfelsperrungen durch geeignete Maßnahmen und fachlich fundierte Argumentation entgegen zutreten.

Im Bundesausschuß Klettern und Naturschutz sind Vertreter aller Klettergebiete und auch die IG Klettern aktiv. Auch wenn manche Probleme der Kletterfreunde aus den alten Bundesländern (noch!?) nicht die unseren sind, so gilt es doch, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.

Die zur Zeit vorrangigen Aufgaben des Ausschusses bestehen in der Klärung grundsätzlicher Fragen. So wurde in Oberreifenberg intensiv an der Erstellung von Grundsatzpapieren gearbeitet.

Ein Schwerpunkt war die Diskussion und Verabschiedung des überarbeiteten DAV-Strategiepapieres. Außerdem wurde ein Entwurf zur "Arbeitsgebietsordnung" diskutiert, der an die Entscheidungsgremien weitergeleitet werden soll, um die Aktivitäten der einzelnen Kletterverbände besser zu koordnieren. Weitere Schwerpunkte waren Finanzierungsfragen, die Konzeption zum Klettern an den Felsen in der BRD undjuristische Fragen zum Problemkreis der Routensanierung mit Bohrhaken.

Ein wichtiger Punkt war die Festlegung der Regionalstruktur des Ausschusses. Für Sachsen ist dabei ein gemeinsamer Regionalausschuß vorgesehen, der unter Leitung des SBB örtliche Arbeitskreise koordinieren soll. Diese sollten sein: Elbsandsteingebirge, Oberlausitz, Erzgebirge / Vogtland und Leipzig.

Aus unserer Sicht erscheint es günstig, wenn die Interessen der Kletterfreunde aus der Leipziger Gegend vomm Regionalaussschuß Sachsen-Anhalt vertreten werden könnten, da die regionalen Besonderheiten ( Steinbrüche als Klettergebiete) und die Situation dort sehr ähnlich sind. Die niedersächsischen Bergfreunde haben den Leipzigem ihre Unterstützung beim Aufbau der entsprechenden Strukturen zugesichert.



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