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SBB aktuell

Erweiterte Öffnungszeiten der SBB-Geschäftsstelle Ehrlichstraße

Seit kurzem hat unsere SBB-Geschäftsstelle auf der Ehrlichstraße 2 einen zusätzlichenTag inderWoche geöffnet.

Neben den bisherigen Öffnungszeiten dienstags 17 - 19 Uhr und mittwochs von 11 - 13 Uhr istjetzt auch donnerstags von 16 - 18 Uhr geöffnet.

Wer also Mitglied des SBB und damit auch des Deutschen Alpenvereins werden will oder Informationen erhalten möchte, kann zu o. g. Zeiten in unserer Geschäftsstelle Dresden vorbeischauen. Für den Eintritt ist bitte ein Lichtbild mitzubringen. Der Verkauf von Kartenmaterial u. ä. ist allerdings nur dienstags.

Die Pirnaer Geschäftsstelle hat nach wie vor montags von 16 - 18 Uhr geöffnet.

Für Bergfreunde, die Mitglied des SBB werden wollen, aber außerhalb von Dresden wohnen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich per Post direkt an unseren Geschäftsführer Arthur Treutler, Altnaußlitz 10g, 0-8028 Dresden zu wenden bzw. unter 43 61 66 anzurufen.

3. Treffen der DAV- Naturschutzgruppen in der Eifel

In die nördliche Eifel hatte die Arbeitsgruppe Umwelt der DAV-Sektion Essen die Naturschutzgruppen des DAV vom 13.-15. März 1992 eingeladen, genauer gesagt auf die Düsseldorfer Eifelhütte ins Rurtal nahe dem Städtchen Nideggen. Erstmals waren auch 3 Vertreter des SBB dabei.

Das Thema des Treffens war die aktuelle Problematik "Umwelt und Verkehr". Am erstenAbend spracheinVertreter der Niederländischen Bergsteigervereinigung über deren Bemühungen für ein Umdenken bei der Alpen-Fahrt, die doch auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich ist und nicht nur mit dem Privat-Kfz. Danach zeigte Fridolin Scholz von der DAV-Sektion Heidelberg zwei interessante Dia-Vorträge.

Am Sonnabend fand eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Verkehr statt, zu der auch Vertreter des ADAC, des VCD (Verkehrsclub Deutschland), der Bundesbahn und der Bundesverkehrsministeriums eingeladen waren.

Eine Exkursion am Nachmittag führte in die Klettergegend der nördlichen Eifel, ins Rurtal bei der Burg Nideggen. Hier darfnoch im etwas kieseligen, aber festen Sandstein geklettert werden, während die Wände um Blens wenige Kilometer südlich bereits wegen einer Totalsperrung nicht mehr beklettert werden dürfen.

Ein aus der Sächsischen Schweiz noch nicht bekanntes Phänomen fiel uns besonders auf. Im landschaftlich schönen Rurtal reihten sich entlang der Flußniederungen etliche Wohnwagendörfer aneinander. Die hießen zwar "Campingplätze", hatten aber mit einem Campingplatz nur noch wenig zu tun...

Hunderte Wohnwagen waren da für ewig hingestellt, mit Hecken umgeben und mit exakter Abgrenzung zum Nachbarn, jeder mit Antennen auf dem Dach, glattgeharktem Platz für das Auto und Plattenweg vom Auto zum Wohnwagen...

Besonders von der Blick von der Burg Nideggen hinab auf die Wohnwagenstadt im Rurtal ließ uns ahnen, daß schon ein normaler Zelt(?)platz reicht, um ein schönes Tal zu verunstalten.

Alles in allem war es für uns ein interessantes Wochenende mit vielen Gleichgesinnten vom Alpenverein und in für uns noch unbekannten deutschen Mittelgebirgen.

Naturschutzreferenten des Deutschen Alpenvereins kommen im Oktober 1992 nach Dresden

In jedem Jahr treffen sich die Naturschutzreferenten der 320 Sektionen des Deutschen Alpenvereins zu einer Tagung, um über aktuelle Naturschutz- und Umweltthemen zu beraten.

Im Jahr 1990 hatten erstmalig Vertreter des SBB an der dreitägigen Veranstaltung in Augsburg teilgenommen.

Die letzte Tagung hatte im November 1991 in Würzburg stattgefunden, wobei das Schwerpunktthema der Verkehr in den Alpen, speziell im österreichischen Inntal und am Brennerpaß war.

Für die SBB-Teilnehmer war das natürlich ein hochinteressantes Thema, da sich zwischen der Brennerautobahn und der geplanten Autobahn durch die Sächsische Schweiz viele Parallelen ergeben. Dem Inntal hat die Autobahn nichts gebracht außer Verkehr und Luftbelastung, der Region Sächsische Schweiz würde es genauso gehen.

Die Naturschutzreferententagung 1992 soll erstmalig in den neuen Bundesländern in Dresden stattfinden und zwar vom 23.-25. Oktober 1992. Tagungsort wird das Haus der Kultur und Bildung auf der Maternistraße sein.

Neben einer Stadtführung durch Dresden wird es auch Exkursionen in die Sächsische und Böhmische Schweiz geben.

Eine der Exkursionen soll sich mit den gravierenden Waldschäden in der südlichen Sächsischen Schweiz und auf böhmischer Seite beschäftigen. Ein Rundgang auf dem Deciner Schneeberg mit seinem toten Wald ist geplant. Zugleich kann den Naturschutzrefenten das Gebiet vorgestellt werden, durch das die Vorzugstrasse der Autobahn gehen soll.

Eine weitere Exkursion soll sich mit der Problematik Bergsteigen und Naturschutz beschäftigen. Während des Rundgangs sollen einmal Gebiete mit starker Erosion und zum anderen nach Abschluß von Erosionssanierungsarbeiten, wahrscheinlich im Rathener Gebiet und am Rauenstein, gezeigt werden.

Auch 1992 wieder Aktion "Sauberes Gebirge"

Auch 1992 wird es wieder die Aktion "Sauberes Gebirge" in der Sächsischen Schweiz geben, mittlerweile bereits zum 12. Mal.

Zum Vormerken und Eintragen in den Kalender ist für viele sicher das Datum interessant, zumal es die Aktion in diesem Jahr schon etwas früher als sonst stattfindet: Und zwar ist der Termin des Einsatzes der Sonnabend, der 10. Oktober 1992.

Die Organisation derAktion, die gemeinsam vom Sächsischen Bergsteigerbund (SBB) und vom Dresdner Wandersportund Bergsteigerverband (DWBV) getragen wird, liegt wieder in den Händen von Bergfreund Winfried Popelka.

Die Treffpunkte werden sich voraussichtlich kaum ändern, also wie schon in den vergangenen Jahren wieder RathenBahnhof, Schmilka-Parkplatz, Zahnsgrund, Beuthenfall usw. Genaueres zu den Treffpunkten ist dann aus den Tageszeitungen, aus dem Mitteilungsblättem des SBB und des DWBV und natürlich direkt bei Bergfreund Popelka zu erfahren.

Bergsteiger- und Wanderergruppen, Schulklassen usw., die teilnehmen wollen, werden gebeten, sich aus organisatorischen Gründen bei Bergfreund Popelka, Borsbergstraße 12, 8019 Dresden unter Hinweis auf ihre Teilnehmerzahl anzumelden.



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