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Die zusammenfassende Ergebnisdarstellung des BMV

zum Projekt SN1004 / Autobahn Dresden-Prag vom 9.4.1992:

"Die vielschichtige und überaus hohe Empfindlichkeit des gesamten Untersuchungskorridors (Südliches Dresden - d. R.) läßt eine Abgrenzung relativ konfliktarmer Bereiche nicht zu. Als besonders kritisch einzuschätzen sind Trassen entlang des Eibtales sowie die Durchschneidung der Sächsischen Schweiz und des LSG Osterzgebirge.

Im Dresdner Umland bewirkt die Trasse die Zerschneidung sämtlicher, sternförmig auf den Ballungsraum gerichteter Landschafts- und Nutzungsstrukturen und der Ausgleichsfunktionen.

Zudem zeichnen sich unerwünschte Sekundäreffekte ab: Die Verlagerung von Gewerbeansiedlungen in den Bereich der geplanten Trasse und damit eine zusätzliche Belastung der bisher erhaltenen Freiräume südwestlich von Dresden.

Im Vergleich zu den übrigen untersuchten Vorhaben weist das Projekt das höchste Konfliktpotential auf. Die Trassenführung einer Autobahn durch den vorgeschlagenen Korridor erscheint nach umwelttechnischen und ökologischen Aspekten nicht vertretbar."



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