SSI-??? Startseite SSI

Aktuelle Mitteilungen

Konzept für Zukunft des Pfaffensteins in Arbeit

Durch eine Zuwendung des sächsischen Umweltministeriums wurde die Schutzgemeinschaft ßächsische Schweiz" in die Lage versetzt, den zum Verkauf stehenden Fels Pfaffenstein zu erwerben. Mitglieder der Schutzgemeinschaft, Vertreter der Gemeinde Pfaffendorf und weitere Interessierte initiierten gemeinsam die Gründung des "Freundes- und Förderkreises NSG Pfaffenstein".

Dem Grundgedanken - Naturschutz und Tourismus miteinander zu verbinden - folgend, wurde bereits ein erstes Grobkonzept für die Zukunft des Pfaffensteins erstellt. Unverzichtbar bleibt in jedem Falle die Wiedereröffnung der Berggaststätte, auch eine Naturschutzstation soll entstehen. In unserem nächsten Heft soll in einem größeren Beitrag über die Zukunft des Pfaffensteins berichtet werden.

Wanderer- und Bergsteigerquartier am Zeughaus wird modernisiert

Das bekannte "Zeughausquartier" für Wanderer und Bergsteiger wird derzeit vom Forstamt Bad Schandau ausgebaut und modernisiert.

Nach der Fertigstellung wird die Ausstattung den hygienischen Forderungen angepaßt sein, außerdem wird eine neue umweltgerechte Heizung der Lage des Zeughauses inmitten der Nationalpark-Kemzone entsprechen.

Voraussichtlich ab April 1994 wird die Hütte, in der 30 Personen übernachten können, den Touristen wieder zur Verfügung stehen.

Ausstellung zur Dorfentwicklung in Dorf Wehlen

Vom 22. 10. bis 20. 11. waren im Gemeindeamt von Dorf Wehlen die Ergebnisse von studentischen Arbeiten der TU Dresden (Abt. Architektur und Landschaftsarchitektur, Professur für Ländliches Bau- und Siedlungswesen) zum Thema Dorfentwicklung in Dorf Wehlen zu sehen.

Die Arbeiten hatten die Schwerpunkte Ortsbildanalyse/ Ortssatzung, Landschaftsplanung, Dorfentwicklung, Ländlicher Wohnungsbau, Bäuerlicher Familienbetrieb u.a.

Dorf Wehlen könnte hierbei Modellcharakter für die Nationalpark-Region besitzen. Im Heft 8 soll in einem Beitrag Näheres berichtet werden.

Andreas Hummel

Zirkelsteinhaus wieder in den Händen des Touristenvereins "Die Naturfreunde"

Am Zirkelstein in Schöna befindet sich das älteste Naturfreundehaus in Deutschland. Von 1912 bis 1914 durch Dresdner gebaut, hat es bis heute seine äußere Gestalt behalten.

Im Jahre 1933 wurde das Naturfreundehaus von die Nazis enteignet; nach 1945 wurde es als Jugendherberge weitergeführt. Wie viele andere Vereine gab es in der DDR auch den Touristenverein "Die Naturfreunde" nicht mehr. Erst jetzt, 60 Jahre nach der Enteignung, konnte das Landratsamt Pirna das Zirkelsteinhaus in die Hände der wiedergegründeten Naturfreunde zurückgeben. Dies geschah am 14.8.1993.

Bereits seit Öffnung der Mauer bzw. nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Haus am Zirkelstein zum Treffpunkt von Bergsteigern und Wanderern aus ganz Deutschland wie auch aus anderen Ländern.

Als das Haus 1945 Jugendherberge wurde, erhielt es den Namen "Hans Dankner". War dies Zufall oder hatte man mehr gewußt?

Denn der Name Hans Dankner ist aus der Geschichte des Touristenvereins "Die Naturfreunde" nicht wegzudenken. Der aus Dresden stammende Gärtnergeselle fand auf seiner Wanderschaft in Leipzig zu den Naturfreunden. Hans Dankner wurde wegen seines aufrechten Kampfes gegen Faschismus und Krieg im Jahre 1944 im KZ Auschwitz umgebracht.

Rainer Dannenberg, TV "Die Naturfreunde"

Grenzüberschreitender Jugendaustausch in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz

Etwa 30 Kinder und Jugendliche aus der Nationalparkregion Sächsische Schweiz und dem böhmischen LSG »Labsk~ piskovce« trafen sich Anfang Juni 1993 zu einem Jugendaustausch.

Blick zum Dreifingerturm und den Schrammsteintürmen im Schrammsteingebiet

Mittlerweile ist es das zweite Treffen, das von den beiden Schutzgebietsverwaltungen organisiert wurde. Für die deutsche Gruppe begann die Wanderung in Bad Schandau. In I&nsko traf man sich nrit der tschechischen Gruppe, um dann gemeinsam auf Tour entlang der Kamenice zu gehen. Nach der Bootsfahrt ging es hinauf zur Raubritterburg Saunstejn und weiter zum Kleinen Prebischtor.

Der zweite Tag der Fahrt bot weitere Höhepunkte: die Begehung eines ehemaligen Silberbergwerks und den Besuch der Ruine Tollenstein.

Für die Kinder und Jugendlichen waren dies schöne Tage. Bleibt zu hoffen, daß weitere Treffen folgen werden, um die freundschaftlichen Beziehungen zu unseren tschechischen Nachbarn auszubauen.



[nach oben]