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Die Wanderfalken brüten auch in diesem Jahr wieder

Nachdem die Wanderfalken im vergangenen Jahr erstmalig seit Jahrzehnten wieder gebrütet hatten, gibt es auch in diesem Frühjahr wieder Nachwuchs bei dieser vom Aussterben bedrohten Art.

Drei Wanderfalkenpaare begannen im März am Pfaffenstein, im Großen Zschand und im Schmilkaer Gebiet zu brüten. Aus diesem Grund war wie schon 1993 eine dreimonatige Sperrung von betroffenen Klettergipfeln (bis Ende Juni) erforderlich. Betroffen waren Pfaffenstein-NO-Ecke (Nordturm, Rauhe Zinne, Nordkopf, Glatter Turm, Bundesfels, Einsiedler), der Turm am Verborgenen Horn im Schmilkaer Gebiet und Schwarze Zinne, Goldsteighorn, Richterschluchtkegel im Großen Zschand.

Der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) unterstützte wie schon 1993 die Bemühungen um die Wiederansiedlung des Wanderfalken und informierte in einem Schreiben alle 150 Klubvertreter des SBB über die Sperrungen und bat alle Bergsteiger um unbedingte Einhaltung.

Zwei Wanderfalkenbruten waren zu Redaktionsschluß als erfolgreich gemeldet, ein Horst war verlassen worden.



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