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Aus der Bergsportkonzeption

Aus dem Abschlußprotokoll für die Bergsportkonzeption im Klettergebiet KLEINER ZSCHAND

Klettergipfel

Bei den Klettergipfeln ergeben sich gegenüber dem "Kletterführer Sächsische Schweiz", Ausgabe 1991, Band 4, folgende Änderungen bzw. sind folgende Hinweise zu beachten:

2Obere Winterbergspitze die untere Begrenzung des Sockels bildet das umlaufende begehbare Band; Sperrsymbole im bewachsenen Sockelbereich (Scharte zur „Unteren Winterbergspitze")
3 Untere Winterbergspitze als Kletterfläche gilt der obere Felsbereich in Höhe der unteren Scharte; Klettereien am unteren Sockelbereich (Talseite) sind nicht gestattet
4 Winterbergwächter keine talseitige Erschließung
7 Sammlerwand Sockelbereich markiert
9 Vord. Versteckter Turm Sockelbereich markiert
12 Prinz Karneval Zugang nur von oben (Richtung „Heringstein"; nicht durch den Feuchtbereich im Gleitmannsloch); keine weiteren Erstbegehungen
15 Bewachsener Turm Zugang nur von unten durch Nasses Loch
17 Heringshorn Kletterbereich markiert;Kletterverbot am Sockel
18 Försterlochturm ganzjährig gesperrt
21 Großes Bärenhorn Sockelbereich markiert
22 Herbertfels keine weiteren Erstbegehungen
23 Seife keine weiteren Erstbegehungen
25 Kathinkaturm Zugang nur über Hintergründel und Gehackter Weg
26 Meilensäule Zugang nur über Hintergründel und Gehackter Weg
27 Bärfangkanzel Zugang nur über Hintergründel und Gehackter Weg
32 Sumpfporstkegel Zugang nur von oben
33 Pechofenscheibe Zugang aus Richtung „Wartburg" (nicht in bisheriger Rinne)
34 Köhler Zugang aus Richtung „Wartburg" (nicht in bisheriger Rinne)
35 Pechofenstein Zugang aus Richtung „Wartburg" (nicht in bisheriger Rinne)
36 Pechofenwarte Zugang aus Richtung „Wartburg" (nicht in bisheriger Rinne)
37 Pechofenspitze Zugang aus Richtung „Wartburg" (nicht in bisheriger Rinne)
38 Hinteres Pechofenhorn Zugang aus Richtung „Wartburg" (nicht in bisheriger Rinne)
42 Bärfangwarte keine Sockelwege unterhalb des Einstiegsbandes

Die Sperrung des Klettergipfels „Försterlochturm" resultiert aus der Sperrung des Försterlochs.

Bei Klettergipfeln mit einem Sockel ist durch kleine Markierungszeichen ersichtlich, ob bzw. in welchem Bereich geklettert werden darf.

Für den Klettergipfel „Winterbergscheibe" läuft gegenwärtig das Verfahren zur Genehmigung.

Aus dem Abschlußprotokoll für die Bergsportkonzeption im Klettergebiet HINTERHERMSDORFER GEBIET

Klettergipfel

Bei den Klettergipfeln ergeben sich gegenüber dem „Kletterführer Sächsische Schweiz", Ausgabe 1991, Band 5, folgende Änderungen:

9 Raubschütznadel bisherige zeitliche Sperrung vom 01. 10. bis 30. 06. aufgehoben
10 Raubschützturm bisherige zeitliche Sperrung vom 01. 10. bis 30. 06. aufgehoben
11 Gamskopf bisherige zeitliche Sperrung vom 01. 10. bis 30. 06. aufgehoben

Aus dem Abschlußprotokoll für die Bergsportkonzeption im Klettergebiet GROSSER ZSCHAND

Klettergipfel

Bei den Klettergipfeln ergeben sich gegenüber dem „Kletterführer Sächsische Schweiz", Ausgabe 1991, Band 5, folgende Änderungen bzw. sind folgende Hinweisezu beachten:
5 Goldsteigsäule kein bergseitiger Zugang („Neuer Weg", „Julisprung", „Pfeilersprung", „Bergweg")
6 Spitzhübel Sockelbegrenzung rechts: „Harter Kampf", links: „Südverschneidung"
7 Goldsteigwächter Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.
8 Meilerstein Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.
9 Waldgeist Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.
10 Goldsteighorn Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang nur aus westlich gelegener Schlucht
11 Richerschluchtkopf Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Sperrung „Neuer Bergweg" und „Bergweg" kein bergseitiger Zugang
12 Richterschluchtkegel Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; kein bergseitiger Zugang („Bergweg"), Zugang nur über den „Alten Weg"
13 Richterschluchtturm Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; kein bergseitiger Zugang („Sprung", „Richtertritt, „Blocksprung", „Bergweg"), Zugang nur aus der Scharte
14 Grottenwächter Sperrung vom 15. 02. bis 15. 07.
15 Grenzwand Sperrung vom 15. 02. bis 15. 07.
16 Schwarze Zinne Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang von der Richtergrotte
17 Spätes Horn Sperrung vom 15. 02. bis 15. 07.; Sperrung des "Alten Weges"; kein bergseitiger Zugang
18 Kleines Jortanshorn Sperrung des „Bergweges"; kein bergseitiger Zugang; Zugang aus den Weberschlüchten
19 Zschandgendarm kein bergseitiger Zugang; Zugang aus den Weberschlüchten
20 Jortanshorn Zugang aus den Weberschlüchten
22 Jortansriff Zugang nur aus den Weberschlüchten
23 Jortansturm Zugang nur aus den Weberschlüchten
24 Gratwand Zugang nur aus den Weberschlüchten
25 Schartenturm kein bergseitiger Zugang („Weitsprung", „Bergweg", „Sprung", „Neuer Bergweg"), Zugang nur aus der Scharte
28 Weberschluchtwächter Sperrung des „Sprunges"; kein bergseitiger Zugang
29 Adventspitze kein bergseitiger Zugang; Zugang nur aus den Weberschlüchten
30 Lößnitzturm kein bergseitiger Zugang; Zugang nur aus den Weberschlüchten
31 Blaues Horn Sockelbegrenzung rechts: „Talweg", links: „Westverschneidung"
32 Zweifreundespitze Sperrung des „Bergweges"; kein bergseitiger Zugang; Zugang nur aus den Weberschlüchten
36 Kleiner Turm gänzlich gesperrt
47 Sandschlüchtehorn kein bergseitiger Zugang („Neuer Bergweg", „Bergweg", „Sprung", „Neuer Sprung"), Zugang nur über Schlucht
53 Bergfreundschaftskegel Sperrung vom 15. 02. bis 15. 07.; kein bergseitiger Zugang („Bergweg", „Bergsprung"), Zugang nur aus der Scharte
54 Auerhahnwand Sperrung vom 15. 02. bis 15. 07.
55 Adlerlochturm gänzlich gesperrt
56 Wobstspitze gänzlich gesperrt
57 Schwarzschlüchteturm gänzlich gesperrt
58 Schwarze Spitze gänzlich gesperrt
59 Christelschluchtnadel Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang nur aus Richtung Hickeltürme
60 Zeichengrundspitze Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang nur aus Richtung Hickeltürme
61 Zeichengrundturm Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang nur aus Richtung Hickeltürme; kein bergseitiger Zugang („Bergweg")
62 Unterer Hickelturm Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang nur aus Richtung Hickelschlüchte (unterer Pfad)
63 Vorderer Hickelturm Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Zugang nur aus Richtung Hickelschlüchte (unterer Pfad)
64 Langes Horn Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Sperrung des „Dastelweges"; kein bergseitiger Zugang; Zugang nur aus Richtung Hickelschlüchte (unterer Pfad)
65 Hinterer Hickelturm Sperrung vom 15. 02. bis 01. 04.; Sperrung des „Bergweges"; kein bergseitiger Zugang; Zugang nur aus Richtung Hickelschlüchte (unterer Pfad)
67 Hickelkopf keine weiteren Erstbegehungen
68 Kleiner Edelweißturm Sockelbegrezung rechts: „Hickelverschneidung", links: „Sonnenwand"
71 Litfaßsäule gänzlich gesperrt
72 Krampus kein bergseitiger Zugang („Bergweg", „Neuer Bergweg"), Zugang nur aus der Scharte
73 Hirschsuhlenturm gänzlich gesperrt
74 Tarzan kein bergseitiger Zugang („Variante z. Alten Weg", „Sprung", „Bergweg", „Haushalttag"), Zugang nur von unten und aus der Hochscharte; Sockelbegrenzung rechts: „Talriß", links: „Talverschneidung"
79 Backofen Sockelbegrenzung rechts: „Liebling", links: Kamin links von „Variante Zwei"
82 Pfingststein kein bergseitiger Zugang („Übergangsweg"), Zugang nur aus der Scharte
87 Thorwaldwand Sperrung des „Bergweges"; kein bergseitiger Zugang
86 Dreiwinkelgrundturm Sperrung der Wege „Halloween" und „Reflex"; keine Neuerschließung in der Nordseite; Sockelbegrenzung rechts: „Direkte Südostkante".

Zugänge zu den Klettergipfeln

Die Markierung der Zugänge zu den Klettergipfeln erfolgt mit den bekannten 2 Symbolen (erlaubt: schwarzes Dreieck auf weißem Untergrund; verboten: schwarzes Andreaskreuz auf weißem Untergrund).

Freiübernachtungsstellen

Im Kleinen Zschand ist das Freiübernachten nur außerhalb der Kernzone in 7 Boofen genehmigt:

Diese Boofen sind mit kleinen Schildern gekennzeichnet.

Da der Große Zschand vollständig in der Kernzone des Nationalparks liegt, sind in diesem Gebiet k e i n e Freiübernachtungsstellen (Boofen) zugelassen.

Für Ordnung, Sauberkeit und Ruhe sowie Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sind die Bergsteiger in den Boofen selbst verantwortlich.

Inkrafttreten

Die getroffenen Vereinbarungen für Kleiner Zschand und Hinterhermsdorfer Gebiet treten am 15. 04. 2001 in Kraft. Die festgelegten Sockelbegrenzungen und Erschließungsverbote für den Großen Zschand gelten ab sofort. Alle anderen getroffenen Vereinbarungen treten am 01. 01. 2002 in Kraft.

Die praktische Realisierung (Kennzeichnung) im Gelände erfolgt durch die Nationalpark-Verwaltung.

Nach Inkrafttreten der Regelung stellt zum Beispiel das Besteigen gesperrter Klettergipfel, das Begehen gesperrter Kletterwege sowie die Durchführung von Erstbegehungen an Gipfeln/Sockeln mit Erschließungsverbot lt. Nationalparkverordnung eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeld geahndet werden kann.

Dietmar Heinicke, AG „Bergsportkonzeption"



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